Wegen Beschwerden der Nachbarschaft gerät die Bar "Zum schmutzigen Hobby" von Szene-Ikone Nina Queer immer mehr unter Beschuss der Behörden (97.2 blu.fm berichtete). Das zuständige Ordnungsamt Pankow, will die Bar in der Rykestraße im Szene-Bezirk Prenzlauer Berg notfalls auch schließen, wenn Betreiberin Nina Queer nicht umgehend das umstrittene Glamour-Quiz am Mittwoch einstellt. Auf Anfrage von verschiedenen Medien gab sich der Verantwortlich Mann beim Ordnungsamt Jens Holger Kirschner gelassen: "Man sei im Dialog und versuche friedlich das Problem aus der Welt zu schaffen und sich zu einigen". Nina Queer hingegen sieht das anders: "DAS IST FALSCH! Wahr ist: Wir sollen eine Strafe von 3000 Euro allein dafür zahlen, weil wir nach 5 Jahren plötzlich eine falsche Konzession für die Bar haben sollen".
Für die vom Amt jetzt "richtig" vorgeschlagene Konzession müsste die Bar für mindestens 50.000 Euro zum Theater oder Kino umgebaut werden, was in diesen Räumen unmöglich ist, so die Betreiberin. Des Weiteren ist Queer empört über "die Höhe der völlig überzogener Strafe" im Falle einer Widersetzung und Durchführung des Glamourquiz. Dabei müsste sie mit 5.000 Euro Strafe zahlen und mit einer sofortigen Schließung der Bar rechnen.
Heute übrigens darf das Glamour-Quiz noch ganz legal stattfinden. Für die nächsten Tage plant Nina Queer eventuell noch Aktionen wie ein Kiss-In, oder andere Demonstrationsformen. 97.2 blu.fm wird darüber rechtzeitig berichten! MK › www.ninaqueer.com
Siehe auch: › Nina Queers Bar vor dem Aus?